Über uns

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Die Affinität und das Interesse an alter Kunst und Antiquitäten hatte Christopher Kende bereits als Heranwachsender und die daraus resultierende Sammelleidenschaft führte zu der Idee die Passion zum Beruf zu machen.
Im Jahr 2004, mit Beginn seines Studiums, eröffnete Christopher Kende in der Tübinger Altstadt seine Galerie Kunsthaus Kende als ein klassisches und breit aufgestelltes Antiquitätengeschäft. Der anfänglich universelle Charakter des Geschäfts änderte sich jedoch allmählich indem zunehmend antikes Silber in den Fokus der Tätigkeit rückte. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums der Kunstgeschichte wurde das Qualitätsprofil des Geschäfts zunehmend auf den internationalen Kunsthandel ausgerichtet und es folgten erste Messeteilnahmen. Als Folge hiervon wurde das stationäre Ladengeschäft im Januar 2016 nach zwölf Jahren geschlossen. Stattdessen konzentrierte sich das Geschäft nun auf Messeteilnahmen wobei eine Selektion der Objekte bis heute ausschließlich auf den bedeutendsten Kunstmessen in Deutschland und dem europäischen Ausland präsentiert wird.
Über die Jahre hinweg ist das Kunsthaus Kende so eine feste Konstante innerhalb des deutschen Kunsthandels geworden und gehört zu den wenigen Galerien in Europa die sich zeitübergreifend ausschließlich mit dem Fachbereich Silber befasst. Mit seiner langjährigen Expertise und Spezialisierung auf Kunstgegenstände in Silber ist Christopher Kende heute Mitglied des KD (Verband Deutscher Kunsthandel) wie auch dem internationalen Kunsthandelsverband CINOA (Confédération Internationale des Négociants en Oeuvres d’Art).

Da jede Zeit und jeder Stil hervorragende Arbeiten in Silber hervorgebracht hatte, folgte die Abkehr von einer zeitlichen Festlegung allein auf antikes Silber. Den Antiquitäten in Silber wurden nun qualitativ äußerst anspruchsvolle moderne Silberarbeiten junger Künstler gleichgestellt entgegengesetzt. Zentraler Gedanke der Galerie ist heute die Vermittlung zwischen antikem Silber (die die Kategorie Classics bilden) und den modernen Silberarbeiten von Künstlern der Gegenwart (Kategorie Next Generation). Hatte Silber in den vergangenen Jahren insbesondere unter jüngeren Menschen eine Konnotation des Altertümelnden, Elitären und nicht mehr Zeitgemäßen, macht sich seit wenigen Jahren ein steter Wandel bemerkbar und Silber rückt vermehrt auch bei jüngeren Käuferschichten wieder ins Bewusstsein. Doch noch immer ist einer nur recht kleinen Personenzahl bekannt dass es moderne Schöpfungen äußerst kreativer Künstler gibt die sich nicht allein auf modernes Tafelsilber und Silberbesteck beschränken, sondern eigene kreative Ansätze verfolgen und überraschende Neuinterpretationen von traditionellen Objekten in Silber wie Vasen, Schalen, Tabletts bis hin zu Teeservices entwerfen und diese in den klassischen Arbeitstechniken des Silberschmieds umsetzen. „Modernes“ Silberschaffen erschöpft sich daher längst nicht mehr allein in den modernistischen Kreationen der 1960er oder 70er Jahre. Die modernen Künstler haben mit ihren zum Teil äußerst kontrastiven Kreationen in Silber längst den Übergang in das 21. Jahrhundert beschritten und beleben dieses jahrhundertealte Handwerk neu. War bis vor wenigen Jahren noch Edelstahl das präferierte Medium einer jüngeren Generation für Besteck und Einrichtungsgegenstände, so erfährt Silber als Sinnbild für Qualität und Werthaltigkeit – nicht zuletzt in Zeiten von Strafzinsen und monetärem Wertverlust – eine Renaissance und kehrt in das Bewusstsein anspruchsvoller, junger Käufer zurück.

Selbstverständlich sind wir stets auch am Erwerb hochwertiger Einzelstücke, Services oder kompletter Nachlässe interessiert. Weitere Einzelheiten hierzu entnehmen Sie bitte der Sektion „Unsere Leistungen“.